Anfang

Auf die stärker werdenden Rückenschmerzen ist in der 6.Sitzung eingegangen worden. Hier stellt sich die Behandlungsmethode als sehr individuell steuerbar dar. Hilfe wird sofort gewährt und die Behandlungsfortführung nach den persönlichen Bedürfnissen geändert.

Durch Nachbearbeitung der entsprechenden Muskelgruppen trat eine Erleichterung im Rückenbereich ein. Ich sehe dies als natürlich an, denn die Fehlhaltungen bzw. Fehlverwendung der Muskelgruppen ist auch über lange Zeit entstanden und kann nicht sofort korrigiert werden.

Die 7. Sitzung kehrt wegen der nun schwächeren Rückenschmerzen wieder zurück zur Behandlung weiterer Muskelgruppen. Das Bindegewebe der Schultermuskulatur, Gesichtsmuskulatur und Kaumuskeln werden „gerolft“. Ein manchmal merkwürdiges oder unbekanntes Gefühl. Zur Unterstützung der Behandlung erhalte ich genau auf mein Bedürfnis abgestimmt Bachblüten zum einnehmen. Auch die Einnahme von Basenpulver zum Ausgleich der eher säurebetonten Ernährung wird mir empfohlen.

Durch Zugluft am Arbeitsplatz habe ich im Nacken/Schulterbereich starke Schmerzen, die ich am Beginn der 8. Sitzung meinem Rolfer beschreibe. Es wird die Vorgangsweise danach ausgerichtet. Ich erfahre, dass es sehr selten möglich ist, 10 Sitzungen hindurch nach „Plan“ vorzugehen. Es liegt an der Erfahrung des Rolfers in geeigneten Schritten individuelle Anpassungen im Sitzungsverlauf vorzusehen. Das Ziel, den gesamten Körper zumindest einmal komplett zu rolfen, wird dabei nicht aus den Augen gelassen.

Aus den Empfehlungen der 7.Sitzung heraus, lösen sich meine Anspannungen, was zu einer positiven Wirkung auf die 9.Sitzung führt. Diese bringt eine weitere Erleichterung für meine Rückenprobleme. Mir werden 2 Übungen zur Dehnung der Muskulatur als Hausaufgabe mitgegeben. Wichtig dabei, zum Unterschied meiner bisherigen Erfahrung, ist die langsame Durchführung des Armkreisens bzw. Armstreckens.

Leider ist nun schon die 10. Sitzung absolviert. Diese dient im Wesentlichen der kleineren Korrekturen, die sich aus den Haltungsänderungen ergeben. Das Eingehen auf die persönliche Situation ist auch hier Basisaufgabe.

Nun ist es wichtig die Empfehlungen aus den Sitzungen einzuhalten. Nur durch die weitere in eigener Verantwortung liegende Bewegungsänderung ist eine dauerhafte Wirkung zu erreichen.

Nach 6 Monaten werde ich eine neuerliche Sitzung besuchen, in der dann das Ergebnis meiner Bemühungen hoffentlich zu bemerken ist.