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 Eine Rolfing-Sitzung ist immer ein individueller Behandlungsvorgang und Entwicklungsprozess.
Dr. Ida Rolf lehnte daher auch immer die Bezeichnung „Therapie“ für ihre Arbeit ab. Für sie handelte es sich vielmehr um einen erzieherischen Prozess, in dem Klienten die Möglichkeit haben ihren Körper neu zu entdecken und wahrzunehmen.
Er beginnt mit einem Gespräch zwischen Klient und Rolfer in dem geklärt wird ob Erwartungen, Bedürfnisse und/oder Wünsche erfüllt werden können.
Weiters folgt die Analyse der Körper-Struktur des Klienten und der Qualität seiner Bewegungen. Der Rolfer beobachtet den Klienten beim Stehen sowie Gehen und versucht herauszufinden, welche verkürzten und verspannten Körperzonen ein harmonisches Gleichgewicht stören bzw. unterbinden.
Die Behandlung selbst erfolgt teils durch manuelle Handgriffe, die denen aus Osteopathie und Shiatsu ähnlich sind, teils durch Bewegung des Klienten. Inkludiert in die Sitzungen werden auch Gespräche und „Hausaufgaben“, damit der Behandelte den Prozess unterstützen bzw. beschleunigen kann.
Jede Sitzung wird den individuellen Bedürfnissen und Ergebnissen der vorhergehenden Sitzung angepasst, geplant und ausgeführt.
Eine Rolfing-Serie bestand ursprünglich aus 10 Sitzungen. Heute - nach jahrelanger Weiterentwicklung durch engagierte Rolfer kann diese Zahl variieren und nach Absprache neu definiert werden.
Die 10er Serie ist jedoch, nach meiner Meinung, eine der effektivsten, systematisch aufgebauten Methoden, um den ganzen Körper wieder ins Lot zu bringen.
Eine Sitzung dauert meist eine Stunde, und kann entsprechend den Wünschen und Möglichkeiten des Klienten in einem Abstand von 1 bis 2 Wochen stattfinden. Abstände können auch größer sein, da sich nichts „zurückbildet“ und man nicht wieder von vorne beginnen muss.
Auf Wunsch werden Fotos gemacht, um den Fortschritt der Arbeit zu dokumentieren.
Bei Fragen zu: Rolfing und Schmerz: Fakten u. Mythen / Schmerz
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